Chobe Nationalpark
Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Sidudu Gate, wo wir unbürokratisch ein Tages-Permit für den Chobe erhalten. Leider ist es hier etwas touristischer und ein ziemlicher Gegensatz zu der Einsamkeit der Kalahari oder Okavango Delta. Man fühlt sich schon fast wie in einem Supermarkt, d.h. links und rechts ist die Ware (Impalas, Elefanten etc.), vorne steht ein Wagen im Weg und hinten drängelt schon der Ungeduldige. Es dauert auch nicht lange, bis sich der Ungeduldige bei uns erkundigt, wo denn die Katzen seien. Irgendwie scheint unsere Fotoausrüstung eine magische Anziehungskraft für Auskünfte jeglicher Art auszuüben und wir fragen uns immer wieder, warum uns die Leute permanent mit Google verwechseln. Auch dieser Ungeduldige erhält die Standardantwort “einfach Augen offen halten und geniessen!”. Nach dem kurzen Schwatz können wir dann endlich unser grosses Tele in Position bringen, um einen Wasserbock im Portrait zu fotografieren. Nach dem Fokussieren verdunkelt sich das Bild im Sucher allerdings plötzlich und noch bevor das Bild im Kasten ist, steht der nächste voll beladene “Einkaufswagen” direkt vor der Linse. Wir machen den Fahrer höflich darauf aufmerksam, dass sein Gefährt in erster Ordnung ein optisch undurchsichtiges System darstellt, worauf wir dann auch wieder freie Sicht erhalten.
Der Chobe National Park bietet mit dem rötlichen Sand, tiefblauem Wasser und grüner Gräser eine tolle Kulisse und wir können einmal mehr unzählige Tiere beobachten.




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